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Weidewirtschaft
(und unsere Hintergedanken dazu)

Unsere Weiden (wie auch die Wiesen für die Winter-Futterernte) bewirtschaften wir kontrolliert biologisch (zertifiziert nach (EWG) 2092/9).

Dies hat zur Folge, dass wir keinen Kunstdünger oder chemische Pflanzenschutzmittel einsetzen, dass zum einen der Eiweiß- und Stärkegehalt des Weidefutters reduziert und außerdem keine Giftstoffe über ansonsten oft eingesetzte Pflanzenschutzmittel ins Futter gelangen.

Weiterhin wurde in den letzten zwei Jahren bei der Weidepflege im Frühjahr gezielt und auf die Weidefläche dosiert auch Kräutersaatgut eingebracht um die Mineralien- und Vitaminversorgung der Pferde über die Futteraufnahme zu optimieren.

Um den Parasitenbefall unserer Weiden einzuschränken, werden die Flächen regelmäßig (ökologisch verträglich & durch unsere Kontrollstelle kontrolliert) gekalkt.

Durch die extensive Bewirtschaftung der Weiden und Kräuter- und Gräserzusammenstellung sowie jeweilige Portionierung unserer Weiden- und Futterflächen versuchen wir zu erreichen, für alle bei uns untergebrachten Islandpferde ein ausgewogenes Fütterungsverhältnis zu bieten und vor allem auch Exzem- und rehegefährdeten Islandpferden für die ganze Weidesaison zu ermöglichen ohne große Probleme mit der Herde den Sommer auf der Weide verbringen zu können.

Großen Wert legen wir außerdem darauf, dass der Stoffwechsel der Pferde Zeit genug hat sich im Frühjahr und im Herbst durch eine ausreichende (meistens 2 Wochen, je nach Fortschritt der jährlichen Vegetation) andauernde Umstellung auf Weide- bzw. Winterfutter stressfrei und harmonisch umstellen kann.

Soviel wie möglich aber nicht mehr als gut tut!
Tien-Hanh ( 520 v. Chr. )

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